Datensparsam
Was nicht erhoben werden muss, wird nicht erhoben. Der Server speichert keine medizinischen Klartexte.
Sicherheit und Datenschutz
Sie bleiben, wo immer es geht, auf Ihrem Gerät. Was den Server erreicht, ist verschlüsselt. Und jede Weitergabe ist Ihre einzelne Entscheidung – keine Voreinstellung.
Auf dieser Seite steht beides: was das technisch heißt, und wo die Grenzen liegen.
Was nicht erhoben werden muss, wird nicht erhoben. Der Server speichert keine medizinischen Klartexte.
Gesundheitsdaten werden so weit wie möglich auf Ihrem Gerät verarbeitet – einschließlich der Texterkennung eingescannter Dokumente.
Ein Backup ist standardmäßig aus. Aktivieren, Deaktivieren und Löschen sind drei getrennte Vorgänge.
Keine pauschale Akteneinsicht, sondern Freigaben je Dokument – einsehbar und jederzeit widerrufbar.
Alles hier ist umgesetzt und in Betrieb. Was es noch nicht ist, steht weiter unten.
Ihr Passwort wird bei uns nicht gespeichert – nirgends. Beim Anmelden rechnen wir es in eine lange Zeichenfolge um, aus der sich das Passwort nicht zurückrechnen lässt, und vergleichen nur diese. Wer unsere Datenbank stiehlt, findet darin kein einziges Passwort.
Fachlich: Argon2id. Das Verfahren ist absichtlich langsam und speicherhungrig – das macht massenhaftes Durchprobieren unbezahlbar.
Ihre Adresse liegt verschlüsselt in der Datenbank. Damit wir Sie beim Anmelden trotzdem wiederfinden, speichern wir daneben einen Erkennungswert: eine Art Fingerabdruck der Adresse. Aus ihm lässt sich die Adresse nicht zurücklesen – zum Wiederfinden reicht er.
Fachlich: Verschlüsselung mit XSalsa20-Poly1305, Suche über einen HMAC-SHA-256-Wert.
Nach dem Anmelden bekommt Ihr Gerät einen Ausweis: eine lange Zufallsfolge, die für sich genommen nichts bedeutet und nichts über Sie verrät. Auch davon liegt bei uns nur ein Abdruck. In Ihrem Konto sehen Sie jedes angemeldete Gerät und können es einzeln abmelden – etwa ein Handy, das Sie verloren haben.
Fachlich: Zufällige Sitzungstoken ohne Inhalt, in der Datenbank nur als Hash. Ablauf und Widerruf jederzeit.
Alles zwischen Ihrem Gerät und GesundPass ist unterwegs verschlüsselt – dasselbe Verfahren wie beim Online-Banking. Ein unverschlüsselter Aufruf wird gar nicht erst beantwortet, sondern umgeleitet. Ihr Browser merkt sich das und nimmt beim nächsten Mal von vornherein den sicheren Weg.
Fachlich: Ausschließlich HTTPS, die Umleitung wird per HSTS erzwungen.
Nach wenigen falschen Versuchen ist für eine Weile Schluss. Dasselbe gilt fürs Anlegen von Konten, damit niemand automatisiert Tausende erzeugt. Und Anfragen, die von einer fremden Website kommen, nimmt der Server nicht an.
Fachlich: Versuchsbegrenzung bei Anmeldung und Registrierung, Größenbegrenzung aller Anfragen, restriktive Sicherheits-Header, Prüfung der Aufrufherkunft.
Wir halten fest, wann sich jemand angemeldet und wann jemand eine Unterlage angesehen hat – damit Sie es später nachlesen können. Was in Ihren Unterlagen steht, steht in keinem Protokoll.
Fachlich: Sicherheitsereignisse mit auf das Nötige reduzierten Metadaten, ohne Dokumentinhalte.
Ein Backup ist freiwillig und ab Werk ausgeschaltet. Wenn Sie es einschalten, wird es auf Ihrem iPhone verschlossen, bevor es zu uns kommt. Wir bekommen eine verschlossene Kiste und keinen Schlüssel dazu. Ohne Ihren Wiederherstellungsschlüssel geht sie nicht auf – von uns auch nicht.
Nichts steht von allein im Netz. Sie schalten den Webzugriff in der App ein, die App zeigt Ihnen einen sechsstelligen Code, und den geben Sie einmal im Browser ein. Danach kennt genau dieser eine Browser Ihre Liste – kein anderer. Geschützte Vorsorgeunterlagen werden nie übertragen.
Die Unterlagen liegen so kurz wie möglich dort: Sie verschwinden in dem Moment, in dem Sie den Webzugriff abschalten, spätestens aber nach 24 Stunden. Jedes Ansehen und jedes Herunterladen steht in Ihrem Zugriffsprotokoll, mit Uhrzeit.
Fachlich: Verbindungscode mit Versuchsbegrenzung, sitzungsgebundene Freigabe, verschlüsselte Ablage mit Schlüssel aus der Serverkonfiguration. Was dieser Weg heute noch nicht leistet, steht unten unter „Was wir ausdrücklich nicht behaupten“.
Umgekehrt geht es auch: Sie laden am Computer etwas hoch – einen eingescannten Bescheid zum Beispiel – und holen es am iPhone in Ihre Akte. Die Datei wird dabei schon im Browser verschlossen, bevor sie losgeschickt wird. Der Schlüssel entsteht aus einem Freigabecode, den nur Sie sehen; ohne ihn bleibt die Datei zu. Nach 14 Tagen wird der Eintrag gelöscht.
Fachlich: Verschlüsselung im Browser, Schlüssel aus achtstelligem Freigabecode und kontogebundenem Geheimnis.
Dann ist es wirklich weg: das Konto, alle Anmeldungen, Ihre Entscheidungen zu Vertrag und Werbung und ein vorhandenes Backup. Nur was getrennt aufbewahrt werden muss – eine Supportanfrage zum Beispiel – folgt eigenen Fristen. Welche das sind, steht in der Datenschutzerklärung.
Vor der Verarbeitung echter Gesundheitsdaten im Regelbetrieb steht ein unabhängiger Penetrationstest sowie die abschließende rechtliche Prüfung von Datenschutzerklärung, Auftragsverarbeitung und Verarbeitungsverzeichnis. Das Ergebnis wird an dieser Stelle vermerkt – auch dann, wenn es unbequem ist.
Freigegebene Arbeitskopien für einen Pflegedienst werden bereits übertragen – verschlüsselt, befristet und jederzeit widerrufbar.
Die persönliche Akte bleibt davon unberührt auf dem Gerät.
Details in der Datenschutzerklärung.